Bauchnabelpiercings – Gesundheitsgefahren und Komplikationen

Bauchnabelpiercings sind eine der beliebtesten Piercignarten bei Frauen. Doch die Gesundheitsgefahren, Risiken und möglichen Komplikationen sind trotz der weiten Verbreitung von Bauchnabelpiercings gegeben. So können Probleme schon beim Piercen selbst im Piercingstudio/Tattoostudio entstehen.Es gibt auch Personen, bei denen von einem Bauchnabelpiercing ganz abzuraten ist. Zu den allgemeinen Problemen: Im Bauchnabel sammelt sich Schmutz, Staub und Bakterien. Unweigerlich. Schließlich ist der Bauchnabel eine Körperhöhle wie andere auch. Männer kennen das besonders, wenn sich die Flusen darin sammeln. Und beim Sport und Schwitzen sammelt sich zusätzlich der Schweiß darin. Also wird selbst ein Arzt nie eine 100%-ige Keimfreiheit im Bauchnabel garantieren können – obwohl dies natürlich für das Bauchnabelpiercing und dessen Heildauer wünschenswert und ideal wäre.

Ein anderes Problem beim Bauchnabelpiercing ist die Haut um den Bauchnabel herum selbst. Sie ist mal mehr, mal weniger faltig, dick, mit Bauchfett gefüllt. Es kann also nicht immer genau DAS eine Piercing verwendet werden. Ein gutes Piercingstudio wird genau darauf achten, welches Schmuckstück deinen Bauchnabel zieren kann und das mit dir abstimmen. Es muss sogar von Bauchnabel zu Bauchnabel und Person entschieden werden, wo am Bauchnabel das Piercing eingesetzt wird. Eben der unterschiedlichen Hauttypen am Belly wegen. Meist werden Barbells den Ringen vorgezogen. Diese brauchen weniger Platz und machen so die Bewegungen um den Bauchnabel herum besser mit.

Achtung: Ein nach außen gewölbter Bauchnabel kann gar nicht gepierct werden!

Die Heildauer beim Bauchnabelpiercing beträgt etwa bis zu 9 Monaten. Mögliche Probleme ergeben sich u.a. durch Wanderung/Positionsveränderung. Hier können Narben entstehen.

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