Welche möglichen Komplikationen gibt es bei Zungenpiercings

Zungenpiercings sind in der Szene heute nichts Ungewöhnliches mehr. Und obwohl bei fachgerechter Anwendung meist alles gut geht, gibt es auch beim Zungenpiercing mögliche Komplikationen.Wenn Euer Piercingstudio alles richtig gemacht hat und die Hygieneregeln beachtet wurden, sollte die Heildauer beim Zungenpiercing etwa 4 Wochen betragen. Falls nicht, kann es zu Komplikationen kommen. Hier kann etwa die Zunge anschwellen und es kann zu Problemen beim Essen und Sprechen kommen. Wenn die Vene (meist auf der Zungen-Unterseite sichtbar) verletzt wurde, besteht gar Lebensgefahr!). Falls dies passiert – sofort in Krankenhaus!

Eine weitere Gefahr/Komplikation beim Zungenpiercing: Teillähmung durch Zerstörung des großen Zungenmuskel! Außerdem warnen Zahnärzte vor Zahnfleischrückgang, falls das Piercing ständig angekaut wird.

Was tun, wenn die Zunge stark anschwillt? Eine Linderung bei Schmerzen und starker Schwellung verschafft das Lutschen von Eiswürfeln.

Tabu während der Heilphase: Ihr solltet bis zur Ausheilung der Wunde Milch, Obst und Säfte meiden, um die Wunde nicht zusätzlich zu reizen und um die Heildauer so kurz wie möglich zu halten.

Tipp: Es gibt spezielle Zungenpiercings (etwa aus PTFE) für den Ersteinsatz bis zur Heilung der Wunde.

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