Bild Online Bericht über gefährliche Tattoofarben mit Nickel und Schwermetallen

Bild Online berichtet am 08.06.2013 über den Trend zu immer mehr Tattoos und weist auf gefährliche Inhaltsstoffe in Tattoofarben hin. Eines ist klar: beim Tätowieren wird euch ein für den Körper fremder Stoff (Tattoofarbe) unter die Haut gespritzt. Sucht nach nickelfreien Tattoofarben!Der Körper versucht diesen (die Tattoofarbe) natürlich zu bekämpfen/loszuwerden. Hier kann es immer zu Rötungen und Ausschlag kommen, denn genau genommen, handelt es sich ja beim Tätowieren um eine „Körperverletzung“ der Haut. Laut Bild wurden bei Überprüfungen der Tattoofarben in schwarz Ruß und in anderen Farbmischungen Bestandteile von Autolacken gefunden.

Falls Ihr so eine giftige Farbe tätowiert bekommt, ist das natürlich nicht gerade gut für den Körper. Ausschläge sind da noch die geringsten Erkrankungen, die Euch erwarten könnten. Es gibt eine Tätowiermittelverordnung, in der erlaubte Farbbestandteile der Tattoofarbe aufgenommen sind. Was „Panscher“ natürlich in einem illegalen Tattoostudio zusammenmischen erfährt man nur selten. Ich kann nur hier immer wieder daruaf hinweisen: Das A&O beim Tätowieren ist das RICHTIGE Tattoostudio!!! Schaut in unserem Tattoo-Ratgeber nach, wie Ihr das findet!

Ein Problem sehe ich in der Tat auch bei legalen Tattoofarben. Laut Bild ist in einigen Tattoofarben Nickel enthalten. Völlig legal. Wer eine Nickelallergie hat (Uhr/Armband) weiß, wovon ich rede. Nun kann man die Uhr bei einer Nickelallergie ablegen – das gestochene Tattoo unter der Haut aber nicht. Also fragt vorher nach den Inhaltsstoffen (Nickel) und besteht auf eine „zugelassenen Tattoofarbe“. Wenn der Tätowierer nicht weiß was drin ist…

Laut Bild gibt es 6.000 legale und ca. 20.000!!! illegale Tattoo-Studios. Wenn Ihr an solch ein „Hinterhof-Studio“ kommt, ist die Chance groß, dass etwas schiefgeht. Riskiert nicht Eure Gesundheit wegen ein paar gesparten Euros eines vermeintlich günstigen Tattoos. Ein Risiko gibt es beim tätowieren und piercen immer – ist klar. Aber es sollte so klein wie möglich gehalten werden. Dafür sorgt ein eingetragenes, überprüftes, legales Tattoostudio!

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