Tattoostile – Die Moderne
© Juan Llauro – FOTOLIA
Zum Tattoostil gehören Tattoos aus Fantasy, Comic, Nature, Horror, und Portättattoos. Jeder kennt sie, die lustigen Comicfiguren aus dem Fernsehen. Ob Donald Duck oder Sponge Bob Schwammkopf. Erlaubt ist was gefällt und wenn du glaubst, Sponge Bob ist in 20 Jahren noch dein Held, dann lass ihn die auf den Arm stechen. Wer auf Fantasy steht, lässt sich Hexen, Kobolde, Einhörner oder Elfen tätowieren. Vielleicht mitsamt einem kompletten Elfenwald. Meist entstammen die Motive aus gerade angesagten Filmen (Herr der Ringe etc.) Naturmotive sind immer in. Männer lassen sich einen Tigerkopf auf den Arm tätowieren, Frauen eine kleine Rose in den Ausschnitt. Diese Tattoomotive kommen sogar oft bei eher konservativen Zeitgenossen an, die mit Tattoos eigentlich nichts anfangen können. Das liegt daran, dass die Tattoomotive der Natur entnommen sind und nicht ungewöhnliches oder gar abstossendes, wie etwa ein Totenkopf an sich haben. Sie sind einfach ein netter, kleiner Blickfänger und lenken an ganz bestimmte Körperstellen
Wer sich ein Horrortattoo stechen lässt, will meist abschrecken. Das tun Totenkopf, Fratzen und Teufel ja nun einmal ausgezeichnet. Sie stehen auch oft als Zeichen für die Abkehr von der Gesellschaft. Porträttattoos sind quasi Fotos auf der Haut. Gestochen werden solche Tattoos mit nur einer Nadel, anders würde man die feinen Linien gar nicht hinbekommen, die für Gesichtszüge benötigt werden. Wer solch ein Tattoo nach Fotovorlage will und sich die Liebste oder seinen Liebsten tätowieren lassen will, sollte seinen Tätowierer besonders gut wählen. Denn das könnte, wenn es schief geht besonders großen Ärger mit Freund oder Freundin geben.
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